Timothy Sharp

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Timothy Sharp wurde in Augsburg geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin, in der Klasse von Prof. Norma Sharp. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Hans Hotter, Brigitte Fassbaender, Peter Schreier und Dietrich Fischer-Dieskau. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe und hat sich speziell als Liedsänger einen Namen gemacht. So wurde er von der FAZ als „eine Hoffnung in der subtilen Kunst des Liedgesangs“ bezeichnet. Auf der Opernbühne trat er an der Bayerischen Staatsoper München, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, der Komischen Oper Berlin, der Oper Köln, am Teatro Lirico di Cagliari, am Teatro San Carlo di Napoli, dem Teatro Massimo Bellini in Catania und am Chicago Opera Theater und sang unter der Leitung von Dirigenten wie Pinchas Steinberg, Gustav Kuhn und Daniele Ferro. Schwerpunkte seiner Konzerttätigkeit, die ihn unter anderem in die Berliner Philharmonie, den Münchner Herkulessaal, die Stuttgarter Liederhalle oder die Alte Oper Frankfurt führte, liegen auf den großen Oratorien von J.S. Bach, – eine Tournee mit der h-Moll Messe unter der Leitung von Helmuth Rilling führte ihn kürzlich in einige bedeutende deutsche Konzertsäle - auf Werken wie Haydns „Schöpfung“ oder Händels „Messias“, und auf Orchesterliedern. Neben Werken des Barock, der Klassik und der Romantik widmet er sich auch immer wieder der Moderne. Dabei gilt sein besonderes Interesse außergewöhnlichem zeitgenössischen Repertoire und ungewöhnlichen Besetzungen, wie einem Liedprogramm mit Saxophonquartett, das er mit dem Deutschen Saxofonensemble bereits mehrfach aufgeführt hat. Eine Einspielung auf CD ist in Planung.
Rundfunkmitschnitte von Konzerten und Liederabenden wurden vom NDR, SDR, RAI und dem Bayrischen Rundfunk vorgenommen. Außerdem wirkte Timothy Sharp bei der Operneinspielung von Robert Kurkas „The Good Soldier Schweik“ und bei einer Einspielung von Liedern des griechischen Komponisten Georgos Voukanos mit, mit dem ein weiteres sinfonisches CD-Projekt geplant ist. Die Gesamtaufnahme der Oper „Luci mie traditrici“ von Salvatore Sciarrino, auf der er die männliche Hauptrolle gestaltete, wurde 2004 mit dem „Choc du monde“ ausgezeichnet und vom Londoner The Guardian zur „CD-Of-The-Year 2004“ gekürt. Eine erste Solo-CD mit Liedern von Schubert erscheint demnächst bei Roner Records.

Engagements der aktuellen Saison führen ihn unter anderem an das Badische Staatstheater Karlsruhe und zur Styriarte in Stainz, wo er sein Österreich-Debüt mit dem Concentus Musicus Wien, unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt haben wird.


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