Karl-Forster-Chor-Berlin

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Der Chor wurde am 1. Oktober 1998 von ehemaligen Sängerinnen und Sängern des Chores der St. Hedwigs-Kathedrale gegründet und wird seitdem durch Dr. Barbara Rucha musikalisch geleitet. Inzwischen zählt der Karl-Forster-Chor über 70 aktive Mitglieder.

Sein Namenspatron, Domkapellmeister Dr. Karl Forster, bildete zwischen 1934 und 1963 den Chor der St. Hedwigs-Kathedrale zum namhaftesten Kathedralchor im deutschsprachigen Raum heran, der gleichzeitig auf den Konzertpodien in aller Welt hohes Ansehen genoss. In diesem Sinne sieht der Karl-Forster-Chor seine vorrangige Aufgabe darin, sakrale Musik nicht nur in Kirchen, sondern auch in Konzertsälen auf hohem Niveau zu gestalten. Werke bekannter Komponisten wie Bach, Beethoven, Bruckner, Distler, Dvorak, Haydn, Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Palestrina, Schütz, Verdi, Rossini und anderer gehören zum umfangreichen, sich ständig erweiternden Repertoire des Chores.

Besonderes Augenmerk gilt Komponisten zeitgenössischer sakraler Musik wie Baumann, Gerlach, Kodaly, Liebich, Pärt, Vollmer und natürlich Karl Forster. Der Karl-Forster-Chor ist regelmäßiger Gast in den Kirchen Berlins und der näheren Umgebung. Dabei gestaltet er nicht nur Gottesdienste musikalisch, sondern bringt seinen Zuhörern geistliche Musik auch außerhalb der Liturgie in regelmäßigen A-cappella-Konzerten nahe. In einer eigenen Abonnementreihe in der Philharmonie und im Konzerthaus musiziert der Chor regelmäßig mit namhaften Orchesterensembles. Langjährige Beziehungen verbinden den Chor auch mit den Berliner Symphonikern und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder. Jedes Jahr stellt sich der Karl-Forster-Chor in über 40 öffentlichen Auftritten mit Chormusik aus sechs Jahrhunderten seinem kritischen Publikum. Als vielseitiges, leistungsstarkes Laienchorensemble ist er fester Bestandteil des Berliner Musiklebens und repräsentiert dieses im In- und Ausland. Gastverpflichtungen führten den Karl-Forster-Chor auch mehrfach zum Choriner Musiksommer zur Potsdamer Schlössernacht oder auch in die Basilika Vierzehnheiligen.

Der Chor unternahm Konzertreisen nach Griechenland, in die Schweiz, nach Luxemburg und nach Polen. In ihren Auftritten beschränken sich die Sängerinnen und Sänger nicht auf konzertante Präsenz, sondern kommen auch in der Kammeroper Schloss Rheinsberg oder erst kürzlich in einer szenischen Erstaufführung von Händels Brockes Passion ihrer Spielfreude nach. Im Dezember 2005 reiste der Chor zusammen mit den Berliner Symphonikern nach Korea.

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