Norbert Alich



Norbert Alich wurde 1955 in Weißenthurm am Rhein geboren. Bereits mit 11 Jahren stand er das erste mal auf der Bühne. Nach einer Schulzeit mit viel Theater AG und einem Abschluss mit ‚katholischem’ Abitur, studierte er an der Uni Bonn Germanistik und Geschichte. Schon während dieser Zeit betätigte Norbert Alich sich als Schauspieler und Regisseur im Studententheater der Uni Bonn.
Parallel zum Studium nahm er privaten Gesangs-, Klavier- und Schauspielunterricht und machte Regiehospitanzen am Nationaltheater Mannheim, am Theater des Westens in Berlin oder der Bonner Oper. Während dieser Zeit waren weitere Stationen seines künstlerischen Werdegangs das „Sprungbrett-Theater“, hier als Moderator, Schauspieler und Kabarettist, in der Bonner Kabarettgruppe „Thalias Transit“, als Regisseur, Texter und Spieler, als Schauspieler beim Kindertheater „Ömmes & Oimel“ u.v.a..
Seit 1984 widmete sich Norbert Alich dann nur noch der Bühne, seiner Familie und dem Kochen.
Er ist übrigens mit der Schauspielerin Rut Helmlebend verheiratet, sie haben eine inzwischen 15-Jahre alte Tochter und sind immer noch wohnhaft in Bonn.
Sein überaus facettenreiches künstlerisches Angebot ist hier leider nur ansatzweise darstellbar.
Ausgehend vom Pantheon Theater in Bonn ist Norbert Alich an Bühnen in ganz Deutschland tätig. Allein von den Figuren Hermann Schwaderlappen und Fritz Litzmann (gespielt von Rainer Pause), gibt es 7 Fritz & Hermann Programme und zahlreiche TV-Auftritte.
Norbert Alich war Gast in vielen Talkshows und wirkte in kabarettistischen Sendungen wie „Mitternachtsspitzen“, „Was Gott getrennt soll der Mensch nicht binden“, „Mittwochs in...“ - WDR-FS, „Gesellschaftsabend“, „Ottis Schlachthof“, „Hüsch & Co“, „Mundart“, „Satirefest“ u.v.a. mit. Unverwüstlich ist auch die jährlichen Session der alternativen, kabarettistischen Karnevalsrevue Pink, Punk, Pantheon.
Zusammen mit Wolfgang Nitschke entstanden die beiden Programme „Bestsellerfressen I + II“.
Die Solo-Programme von Norbert Alich „Ein Sängerleben“, „Mensch am Strom“, „Heul doch“, „Ich kann auch anders !“, „Der Rhein und die Folgen“ und diverse Musikkabarett-Abende („Soldatenlieder“, „Die Parvenues in der Operette“, „Schmierlappenerledigen“ u.v.a.) runden das Bild über die eigenen Bühnenproduktionen ab.
Er gastierte in den Operetten „Saison in Salzburg“, „La Perichole“ und in der „Fledermaus“, hier in der Rolle des Frosch.
Bei Radiosendern, wie dem WDR, DLF, SR, SWF oder SFB ist er nunmehr seit über 15 Jahren ein fester Bestandteil der Sendungen „Unterhaltung am Wochenende“, „Morgenecho“, „Zugabe“ oder „Schmid und Co“.
Als Schauspieler konnte man ihn in Fernsehspielen und Sketchserien wie „Dirk-Bach-Show“, „Lukas“, „Lücks Zeitlupe“, „Lücks Sketchsalat“, „Anna-Leschek“ oder „Wochenschau“ sehen.