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Annette Postel
Schon als Jugendliche konnte sich Annette Postel für Musik und Theater begeistern. So bekam sie schon früh Klavierunterricht, sang in den Chören der evangelischen Jugendkantorei der Pfalz und der Immesheimer Vokalisten mit. Die erste Stimmbildung erhielt sie durch Waltraud Hauck und Brigitta Seidler-Winkler. Es folgten die ersten solistischen Auftritte und eine Kirchenmusik D-Prüfung (für angehende Organisten) unter Prof. H.M. Göttsche. Als konsequente Fortführung des eingeschlagenen künstlerischen Weges folgte 1989 ein Studium an der Hochschule für Musik in Mannheim und Heidelberg. Bei Frau Prof. Eva M. Molnar und Johannes M. Köster studierte sie die Fächer Gesang und Gesangspädagogik. 1994 schloß sie diese Studiengänge mit einem Diplom ab. Zeitgleich zu ihrem Studium war Annette Postel von 1990 bis 1995 Mitglied des Opernchores Ludwigshafen. Im Anschluß an die Hochschule nahm sie von 1994 bis 1997 privaten Gesangsunterricht bei Martha Sharp am Salzburger Mozarteum. Ab 1995 war sie Mitglied des Operetten-Ensemble Bad Schönborn und ein Jahr später Mitglied des internationalen Otello-Festival-Chores auf Zypern (mit Katja Ricciarelli). In der Zeit von 1992 bis 1998 nahm Annette Postel an mehreren Gesangsmeisterkursen teil. Hierbei begegnete sie angesehenen Lehrern wie Charlotte Lehmann, Charles Brett, Kurt Widmer, Semjon Skigin, Martha Sharp, Armand MacLane, Ruth Ziesack und Ulrich Eisenlohr. Außer in ihren Chansonabenden ist sie auch als Solistin in Oratorien zu hören, gibt Liederabende und singt Hauptpartien in Operetten und Opern. 1997 war sie Preisträgerin bei dem Erika-Köth-Wettbewerb für Operngesang. Im gleiche Jahr wurde sie auch mit dem 1. Preis beim VDMK Bundeswettbewerb in der Rubrik Gesang / Chanson ausgezeichnet. Im Jahre 2000 folgte dann noch der 1. Preis im Lotte-Lenya-Wettbewerb der Kurt-Weill-Foundation in New York und 2002 der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Die seltene und sehr kostbare Gabe von Annette Postel ist es, den klassischen Gesang und die Ausdrucksmöglichkeiten des Chanson gleichermaßen einsetzen zu können. Schon mit Beginn ihres Studiums widmete sie sich beiden Genres überaus erfolgreich. Heute gibt sie Chansonabende bei Veranstaltungen wie der Expo in Hannover, dem Schleswig-Holstein-Festival oder dem Polonia-Chansonfestival, um nur einige zu nennen, ist die Organisatorin des Chansonfestivals in Karlsruhe und ist mit ihren Programmen wie „Benjamin, ich hab nichts anzuziehen“, „Champus Violett 2“ oder „Chanson purPur“ in Funk und Fernsehen und auf den deutschen Bühnen anzutreffen. Die Programme mit denen Annette Postel gegenwärtig zu hören ist sind die Chansonrevue „Kurtweilliges“, das Chansonkabarett „Blond“ mit Gunzi Heil als Partner und die Chansonrevue „Heut Nacht ist mir so Oh-là-là“ mit dem SalonOrchester Schwanen. Die Premiere von „Heut Nacht ist mir so Oh-là-là“ fand am 18.März 05 auf dem Chansonfestival "Schöner Lügen" in Heidelberg statt. Daneben ist Annette Postel in klassischen Liederabenden und Oratorien, aber auch Mitglied bei den Ötigheimer Freilichtspielen und der Kammeroper Frankfurt zu hören. Dort singt Hauptpartien wie die Eliza in „My fair Lady“ die Pamina in „Die Zauberflöte“ oder die Donna Elvira in “Don Giovanni“. Kritiken aus dem Internet zum Download. |
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