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Die Galatenöre


Marko Kathol wurde 1962 in Klagenfurt/Österreich geboren. Er ließ sich
zunächst als klassischer Tänzer ausbilden und erhielt ein Engagement im
Ballettensemble der Bayrischen Staatsoper München. Hier tanzte Marko Kathol in
mehr als 1000 Vorstellungen. Ab 1988 studierte er am Konservatorium Bordeaux
Gesang. Es folgten das erste Engagement am Stadttheater Würzburg und weitere
Gesangsstudien bei Frau Prof. Ingeborg Hallstein. 1996 wurde Marko Kathol
Mitglied des Opernensembles des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München.
Weitere Stationen von ihm waren das Münchner Residenztheater, die Volksoper
Wien, das Theater an der Wien, die Staatsoperette Dresden, die Oper Köln u.v.a.
Er gastierte in Ländern wie Italien, Frankreich, Spanien, Ungarn, Israel oder
Korea. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie der Lyonel in „Martha“, der
Rinuccio in „Gianni Schicchi“, der Alfred in der „Fledermaus“, der Danilo in der
„Lustigen Witwe“, der Adam im „Vogelhändler“ oder der Tony in der „West Side
Story“. Im Jahr 2003 erhielt Marko Kathol die Ehrenurkunde der „Robert Stolz
Gesellschaft“.
In-Hak Lee wurde 1968 in Seoul/Südkorea geboren. Er studierte an der
Hanyang Universität Gesang und ab 1994 an der Hochschule für Musik in München.
Im Anschluß an das Studium wurde In-Hak Lee Mitglied des Opernstudios der
Bayrischen Staatsoper München und sang in dieser Zeit über 60 Vorstellungen mit
verschiedenen Partien. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und
internationaler Wettbewerbe. Seine Engagements führten ihn an die Theater von
Meinigen, Augsburg, Saarbrücken, Wuppertal, Wiesbaden, Halle, Klagenfurt u.v.a..
Zu seinen Partien gehören der Tamino aus der „Zauberflöte“, der Lenski aus
„Eugen Onegin“, der Alfredo aus „La Traviata“, der Alfred in der „Fledermaus“,
der Sänger im „Rosenkavalier“, der Steuermann im „Fliegenden Holländer“ oder der
Sou Chong aus dem „Land des Lächelns“. Neben diesen großen Opernpartien gehören
zahlreiche Oratorien, Messen und Kantaten von Bach, Haydn, Mozart, Schubert,
Verdi oder Bruckner zum Konzertrepertoire von In-Hak Lee.
Wolfgang Schwaninger wurde 1965 in Bruchsal geboren. Nach seinem
Jurastudium und seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt entschied er sich für den Weg
an die Bühne. 1997 wechselte er vom Stadttheater Meinigen an das Staatstheater
am Gärtnerplatz in München. Bis heute war er in mehr als 25 Hauptpartien zu
hören. Gastspiele in Deutschland, Österreich, Norwegen, Kanada, Frankreich und
den USA führten ihn mit namhaften Regisseuren, Künstlerpersönlichkeiten wie
Klaus-Maria Brandauer, Prof. August Everding, Vico von Bülow oder Marcel Prawy
zusammen. Nach den Partien des lyrischen Tenorfaches singt Wolfgang Schwaninger
heute Partien des jugendlichen Heldentenorfaches wie Max aus dem „Freischütz“,
Bacchus aus „Ariadne auf Naxos“, Hoffmann in „Hoffmanns Erzählungen“ oder den
Florestan im „Fidelio“. Eine besondere Affinität hat Wolfgang Schwaninger zur
Operette. Hier sind ihm Partien wie der Sou Chong aus „Land des Lächelns“, der
Symon aus dem „Bettelstudent“, der Eisenstein aus der „Fledermaus“ oder der
Tassilo aus der „Gräfin Mariza“ wie auf den Leib geschrieben.
Aussergewöhnliche Stimmen präsentieren bewegende Arien, heitere
Operettenmelodien und mitreißende Musicalsongs
Die drei Tenöre Marko Kathol, In-Hak Lee und Wolfgang Schwaninger haben sich die
Meßlatte selbst sehr hoch gelegt. Jeder von ihnen hat in bedeutenden Opern- und
Konzerthäusern in zahlreichen Hauptpartien seine besondere Klasse als Solist
bewiesen. Die „Gala Tenöre“ als Trio zu erleben ist allerdings einzigartig. Drei
ineinander verwobene Tenorstimmen werden zu einer ganz neuen „vierten“ Stimme.
Vom Flügel begleitet füllt Belcanto den Raum und das schönste aller Instrumente,
die menschliche Stimme, verzaubert mit Ausgewogenheit, Beweglichkeit und
Klangschönheit das Publikum.
Bei jedem Auftritt lassen die Gala Tenöre unsterbliche Melodien der großen
Komponisten wieder aufleben. Das Repertoire reicht von Bizet bis Verdi, von
Puccini über Lehar bis zu Bernstein. In ihrem Programm sind Arien wie „Di quella
pira“, „E lucevan le stelle“, „La donna e mobile“ oder die Blumenarie des José
aus Carmen zu finden. Speziell für die „Gala Tenöre“ arrangierte Ausschnitte aus
Opernchören oder neapolitanischen Canzonetten wie „O sole mio“, „Santa Lucia“
oder „Mattinata“ begeistern das Publikum. Diese drei strahlenden Tenorstimmen
bieten eine gelungene Mischung aus virtuoser Gesangskunst und humorvollem
Entertainmaint. Ein Genuss für Ohren, Herz und Seele, der mitreißt und anrührt.

Moderiert wird dieses Konzert von Günter Schulzke. Einem Sänger, der nach seinem
Studium über 20 Jahre als Operettenbuffo am Hamburger Operettenhaus und vielen
namhaften Theatern tätig war. Seit 1985 machte er sich als Conferencier und
Starparodist auf den deutschsprachigen Bühnen einen hervorragenden Namen. Günter
Schulzke moderierte u.a. die Verabschiedung des ehemaligen Bundespräsidenten
Roman Herzog und war Moderator in zahlreichen Rundfunk und Fernsehproduktionen.

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